Im Frühling wirken das länger anhaltende Tageslicht und die wärmer werdende Umgebung auf diese Zellen, die daraufhin Hirn und Körper veranlassen, Sexualhormone auszuschütten. Diese Hormone schalten in den Zellkernen der Nervenzellen bestimmte Gene frei, die wiederum Botenstoffe und Rezeptoren bilden, auf die andere Organismen reagieren.
Im Tierreich sind die Reaktionen auf die Jahreszeiten meist viel stärker ausgeprägt. So reagieren Lurchmännchen ausschließlich im Frühling auf die Reize ihrer Geschlechtspartnerinnen. Bei uns Menschen sind die Wirkungen des Frühlings weniger ausgeprägt. Dennoch soll im Frühling ein veränderter Geschlechtshormonspiegel Männern ein besseres räumliches Denkvermögen verleihen.
Wie machen sich die Frühlingsgefühle bemerkbar?
Eigentlich brauchen wir hier doch nicht viel erklären, oder doch? Bei den meisten äußern sich die Frühlingsgefühle durch richtig gute Laune, die man sich nur selten vermiesen lassen kann. Die Aussicht auf Sonnenschein, das Gezwitscher der Vögel und warme Temperaturen lässt unsere Herzen einen Freudensprung machen und ein heftiges Kribbeln in der Bauchgegend setzt ein.