Erotische Träume sind immer ein Thema und es gibt wohl keinen Menschen, der nicht einmal damit konfrontiert wurde. Gerade bei Teenagern führen die Träume oft zu großer Verwirrung, aber auch später wissen viele nicht, wie sie die nächtlichen Filme in ihrem Kopf deuten sollen. Stimmt es wirklich, dass die Träume ein Spiegel unserer Seele sind und was bedeutet das dann bei den erotischen Träumen?
Wer kennt das nicht: Es ist früher Morgen, man wacht schweißgebadet auf und spürt im Unterleib
Erotische Träume
dieses gewisse Kribbeln, das einem Lust auf eine morgendliche Sexrunde macht. Im Kopf schwirren einem dabei noch die letzten Traumfetzen herum und mit ein bisschen Glück erinnert man sich dann sogar noch an die Einzelheiten des erotischen Traums. Eventuell wird man dabei sogar noch etwas rot, denn was sich in dem Traum abgespielt hat, würde man sich in Wirklichkeit wohl nie tun.
Doch wie sollen wir jetzt mit diesen Träumen umgehen? Es heißt ja normalerweise, dass man in Träumen das Unterbewusstsein aufräumt und Erlebnisse darin verarbeitet. Auf erotische Träume trifft das aber nur bedingt zu, denn meist sind diese Träume recht gewagt und zeigen uns beim Sex mit Prominenten, Freunden oder einfach geheimnisvollen Unbekannten. Und oft sind wir uns auch sicher, dass wir das Geträumte nie in die Realität umsetzen wollen.
Erotische Träumereien sind also nicht unbedingt ein Spiegel der Realität und gleichen sich mit Erlebtem. Sie sind vielmehr Fantasien, die tief in uns schlummern und so in den Vordergrund treten. In Träumen gibt es, im Gegensatz zur Realität, keine Hemmschwellen und so schlägt unsere Fantasie dort Purzelbäume und bringt uns in die verrücktesten und auch abwegigsten Situationen.
Besonders Männer haben oft erotische Träume, manchmal sogar mehrfach in der Nacht, und bekommen davon
auch häufig eine Erektion und auch einen Orgasmus. Diese feuchten Träume sind besonders für Teenager unverständlich und jeder Mann wird sich wohl daran erinnern, wie er das erste Mal mit feuchter Hose aufgewacht ist. Aber auch später sind diese Träume zusammen mit einem Druck, der von der Blase ausgeht, für die allseits bekannte "Morgenlatte" verantwortlich und haben schon zu so manch heißem Erlebnis nach dem Aufwachen geführt.
Auch Frauen haben bereits in der Pubertät die geilen Träume und reagieren ihre Lust nach dem Aufwachen meist bei der Selbstbefriedigung ab. Da die Träume meist kurz vor dem Aufwachen auftreten, kann man sich noch an sie erinnern und so manches lustvolle Gefühl daraus hält den ganzen Tag an.
Doch nicht immer sind erotische Träume etwas schönes und zeigen uns bei leidenschaftlichen Spielen mit dem eigenen Partner oder anderen, begehrenswerten Menschen. Oft sind die Träume sehr suspekt und wir sind von uns selbst überrascht. Da gibt es Beispiele, wie Frauen von Monstern genommen werden, von einer Vergewaltigung träumen oder ähnliches.
Bei Männern sieht es dann so aus, dass sie homosexuelle Träume haben, obwohl sie hetero sind. Oder sie träumen von harten Sex-Spielen, bei denen ihnen ihre Partnerin vollkommen egal ist und bei denen die Gespielin eventuell sogar verletzt wird. Diese Träume verwirren uns und sind oft für erhebliche Selbstzweifel verantwortlich.
So ähnlich hat es auch Tina erlebt. Die 23-jährige erzählte uns: "Ich bin total verliebt und seit 2 Jahren glücklich mit meinem Simon. Unser Sexleben läuft auch hervorragend und gerade deshalb bin ich über meine Träume so erstaunt! Immer öfter passiert es, dass ich in meinen Träumen von einem Unbekannten verführt werde. Er ist groß, hat breite Schultern und dunkle Haare. Sein Gesicht kann ich nie erkennen, dafür aber seinen riesigen Penis, der mir in den Träumen so gut tut und doch für Schmerzen verantwortlich ist."
Uns interessiert es natürlich, was denn genau in diesen Träumen vor sich geht und nach einigem zögern gesteht Tina: "Na ja, in meinen Träumen ist es immer so, das ich diesen Unbekannten auf der Straße treffe. Er lockt mich dann mit einem fadenscheinigen Grund in eine dunkle Ecke und fällt dann dort wild über mich her. Mit einer Hand hält er meine Handgelenke zusammen und mit der anderen reißt er mir meine Kleider herunter. Richtig grob fast er mich dann an und ich hab Schmerzen dabei. Doch gleichzeitig bekomme ich eine unglaubliche Lust. Zum Schluss spießt er mich dann regelrecht auf seinem riesigen Penis auf und nimmt mich richtig hart und ohne Rücksicht."
Während Tina uns das erzählte, ist sie richtig rot geworden und wir merken ihr an, wie unangenehm diese Träume ihr sind. Später versichert sie uns noch, dass sie gar nicht auf harten Sex steht, sondern viel lieber sanft und zärtlich verwöhnt wird. Dennoch ist sie immer richtig geil, wenn sie nach so einem Traum aufwacht. Ihrem Freund hat sie aber noch nichts davon erzählt, dafür schämt sie sich zu sehr.
Im Gespräch mit einem Sexualtherapeuten erfahren wir dann: Träume sind nichts, wofür man sich schämen muss.
Schließlich kann man Träume nicht beeinflussen. Vielmehr sollte man sie als Fantasie ansehen, in der immer irgendwo ein Fünkchen Wahrheit steckt - auch wenn es noch so klein ist.
In Tinas Fall kann es also sein, dass ihr Unterbewusstsein ihr mit diesem Traum klarmachen will, dass sie sich vielleicht auch mal auf andere Spielarten der Sexualität einlassen sollte. Es kann sein, dass tief in ihr der Wunsch schlummert, einmal als passiver Part den Sex zu erleben und damit aus den gewohnten Bahnen auszubrechen. Es muss dabei ja nicht gleich so hart wie in ihrem Traum zugehen, aber es würde ihr sicherlich gefallen, wenn ihr Freund einmal total die Initiative ergreift.
Wir sehen also, erotische Träume sind etwas ganz normales und egal in welche Richtung sie sich bewegen - wir sollten sie vielleicht einmal etwas mehr durchleuchten. Vielleicht gibt es ja tief in unserem Inneren einen Teil, der sich schon lange nach bestimmten Sex-Spielen gesehnt hat? Und wenn es nicht so ist, sind wir zumindest um eine Erfahrung reicher. Alles in allem haben die Träume aber eine verdammt angenehme Seite: Sie öffnen uns nämlich immer wieder ein Tor zur Lust und lassen uns aus unserem Alltag ausbrechen.
Wer das Gefühl hat, der Himmel stürzt plötzlich über einen zusammen, sollte seine Familie oder Freunde - sofern sie sich nicht selbst anbieten - um ein Gespräch bitten. Auch ein Psychologe kann in den meisten Fällen eine sehr hilfreiche Stütze bei der Verarbeitung von traumatischen oder emotional belastenden Lebenssituationen sein.
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Bereits im Altertum, im alten Ägypten und vor tausenden Jahren im Orient war es üblich, sich die Schambehaarung zu entfernen. Ein haarloser Körper gehörte nebst der Hygiene zum Schönheitsideal. Anfang des 18. Jahrhunderts - so auch am Hof unter Ludwig XV. - und in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts fand die Intimrasur vorwiegend in den gehobenen Gesellschaftsschichten Europas Zuspruch. Die aus dieser Zeit entstandenen Aktfotos legen davon Zeugnis ab. Anfang des 20. Jahrhunderts hielt die Intimrasur auch bei den deutschen Männern Einzug. Hier spielte anfangs der Hygiene-Gedanke im Laufe des 1. Weltkriegs die Hauptrolle.
Wissenswertes über die Intimrasur.